"...nur das Beste"
25 Jahre Singphoniker
demnächst bei cpo
Den sildige Rose (A. Munch)
Du yndige Rose hvi blomstrer du nu?
Tænker du det endnu er Sommer?
Føler du da ei at med Mørke og Gru
Hosten de vældige kommer?
Jeg ved vel det er ei den rigtige Tid
For sent har jeg udfolnet mit Bæger,
Men endnu smiler Sollen dog varmande blid,
Og dugdraapenendnu mig kvæger
Deg nytter dig lite du aapner med Duft
Blegrød fine Hjerteblade Naar
Døden alt aander i høstlige Luft
Og alle fugle Lunden forlade.
Just derfor maa jeg dvæle, just derfor jeg maa
Sødt dufte her paa høstlige Grene:
Naar alle muntre Fugle af Lunden vil gaa,
Kan jeg dog ei late den ene
Men ved du da og , du Rose saa spæd,
At Høstkulden dræper i Lunden?
Jeg tager dig fat til min Elskede med,
Hos hende er Sommeren bunden.
Ak, eier hun Sommeren, da er hun jo rig,
Og tusind Blomster hende hulde.
Men Alfen i Lunden eier kun mig
Igjen af Sommerens Fylde.
Thi lad den kun sidde paa ensomme Kvist
Og dufte og drømme om Sommer,
Til Blad efter Blad jeg affælder tilsidst,
Og Døden med Høstkulden kommer.
Deutsche Übersetzung
Die einsame Rose
Du süße Rose, warum blühst Du noch?
Glaubst Du, dass immer noch Sommer ist?
Spürst Du nicht, daß mit Dunkelheit und Angst
Der gewaltige Herbst kommt?
Ich weiß es doch, es ist nicht die richtige Zeit,
Zu spät sind meine Blätter entfaltet,
Doch noch lächelt die Sonne so warm und schön,
Und die Tautropfen laben mich.
Es nützt Dir freilich wenig,
Du öffnest die mit Duft gefüllten blaß-roten Herzblätter,
Den Tod atmest du schon mit herbstlicher Luft
Und alle Vögel haben den Hain verlassen.
Aber just deswegen muß ich noch bleiben,
Deswegen muß ich noch duften,
Wenn alle Vögel schon den Hain verlassen haben,
Kann ich alleine Dich nur erfreuen.
Aber weißt Du, Du zärtliche Rose,
Daß die Herbstkälte dich tötet?
Ich nehme Dich mit zu meiner Geliebten,
Bei ihr ist immer Sommer.
Ach, sie besitzt den ew‘gen Sommer,
So ist sie reich, und tausend Blumen grüßen sie.
Den Elfen im Hain bleibe nur noch ich von der Fülle des Sommers,
deswegen muß ich bleiben.
Drum laßt sie doch sitzen auf einsamen Zweig,
und duften und träumen von Sommer,
bis Blatt um Blatt sich löst,
und der Tod kommt mit des Herbstes Kälte.

